Fryslân Boppe: Was für einen wunderbaren Urlaub wir hatten! Wir haben schon öfter Boote bei Wetterwille gemietet, und in diesen Maiferien sind wir mit großer Freude mit der „Catfish 1“ gefahren. Unsere Kinder waren bei der Ankunft in Terherne vor Begeisterung ganz aus dem Häuschen. Sie waren gespannt, wie das Boot wohl aussehen würde. Noch begeisterter kamen sie wieder an Deck, nachdem sie das Boot von außen und von innen in Augenschein genommen hatten.
Das Boot bietet viel Platz. Es verfügt über zwei geräumige Schlafzimmer, zwei separate Toiletten und zwei Badezimmer. Zusammen mit dem Essbereich neben der Küche, dem Wohnzimmer und einer Sitzecke im hinteren Teil des Decks vermittelt es ein überwältigendes Raumgefühl. Dies durften wir in den kommenden Tagen genießen!
Wir beschlossen, in dieser Nacht in Leeuwarden zu übernachten. Dort herrschte große Feierlaune, denn Cambuur (mit der Betonung auf „Cam“, wie wir von Insidern erfuhren) war gerade Meister geworden. Wir legten mit dem Boot im Stadtpark von Leeuwarden an. Mitten in der Stadt und doch in einer Oase der Ruhe. Schöner hätte es nicht sein können. Am nächsten Morgen konnten wir an Bord gemütlich duschen – ideal, um die öffentlichen Sanitäranlagen nicht nutzen zu müssen. Obwohl dies in den vergangenen Jahren ebenfalls immer gut funktioniert hat.
Frisch und munter auf dem Weg nach Dokkum. Dokkum ist ein ruhiger Ort mit hübschen kleinen Häusern und überall blühenden Tulpen. Zusammen mit den Windmühlen, die den Ort prägen, ergibt sich ein wahrhaft niederländisches Bild. Bei der Ankunft stellte sich heraus, dass noch ein schöner Liegeplatz am Ufer mit einer Länge von etwa 15,5 Metern frei war. Mit dem Bug- und Heckpropeller „parkt“ man das Boot sozusagen einfach seitlich ein. Ganz kontrolliert.
Sobald wir angelegt hatten, sprangen die Kinder über Bord ins Wasser. Zwar ein wenig spartanisch, aber mit sehr viel Spaß!
Am dritten Tag beschlossen wir, Kurs auf Langweer zu nehmen. Das Boot ist groß, lässt sich aber gut steuern. Vom Ruder aus hat man einen guten Überblick über das Wasser, und dank der Sitzecke dahinter kann man dem Kapitän gute Gesellschaft leisten und die Fahrt selbst genießen.
Die Fahrt nach Langweer war herrlich erholsam – die Natur zeigt sich im Frühling von ihrer schönsten Seite.
Alles ist wunderschön grün, und alle Menschen freuen sich, dass endlich schönes Wetter herrscht. Alles und jeder strahlt.
Die letzte Nacht verbrachten wir in Joure. Auf dem Weg dorthin sind wir über die friesischen Seen gefahren.
Auch dort bewährt sich die Catfish 1. Mit den Messgeräten an Bord lässt sich gut verfolgen, wie schnell man fährt (man möchte natürlich auch Rücksicht auf andere nehmen) und wie tief das Wasser ist (damit man nicht auf Grund läuft). An diesem Tag war das Wetter weniger gut.
Die Kinder vergnügten sich prächtig am Küchentisch mit einem Kartenspiel, während mein Mann und ich gemeinsam das Boot steuerten.
Am nächsten Morgen mussten wir das Boot leider wieder zurückgeben. Wir hätten gerne noch ein paar Tage dranhängen können.
Wir halten dieses Boot für ideal für einen Familienurlaub.
Ob für ein Wochenende, eine Kurzwoche (wie bei uns) oder eine ganze Woche – es bietet so viel Komfort, dass es sich mit den luxuriösesten Ferienhäusern messen kann. Nur dass die „Catfish“ auf dem Wasser mobil ist!
Sjoerd, Cathelijn, Bregje und Lieke Schoenmakers
Zeitraum: 06. Mai – 10. Mai 2013
Route: Terherne – Leeuwarden – Dokkum – Langweer – Joure – Terherne.
Schiff: Catfish 1